Verein

Der Eisenbahner-Sportverein Düren wurde 1929 gegründet. Im laufe der Zeit sind die Abteilungen Kegeln,
Wandern und Schießen entstanden. Der Focus liegt aber auf den Schießsport und wir haben für alle an
Vereinsgeschichte interessierte Personen einige Daten und Fakten aufgeschrieben.
Nachdem der Schießstand im und nach dem Kriege zerstört worden war, setzten sich im Jahre 1959 einige
Sportfreunde zusammen und riefen die Reichsbahn-Sportgemeinschaft als ESV Düren erneut ins Leben.

In der ersten Zeit wurde nur mit dem Luftgewehr geschossen.
Im Januar 1960 trat die Schießabteilung dem Deutschen Schützenbund bei, nahm damit offiziell den
Schießbetrieb auf und an Meisterschaften teil.

Im Jahre 1960/61 wurden die Trümmer des alten Schießstandes durch 2 alte Bahnhofsbaracken ersetzt
(darüber, um welche alten Bahnhöfe es sich handelte gehen die Aussagen auseinander, es wurden Mödrath,
Binsfeld, Jakobwüllesheim und weitere genannt).

Durch Eigeninitiative der Mitglieder Franz Kriebs, Georg Görgen, Arnold Strohband, Josef Götzen,
Heinrich Pesch, Matthias Esser, Willi Götzen, Josef Keller, Julius Paulus, Kurt Neumann,
Paul Schmallenbach, Paul Walschott, Arthur Futterleib, Werner Pfumpfel, Heinz Kemming und
Willi Urbanchzec wurde in der nachfolgenden Zeit der Schießstand wieder soweit ausgebaut,
dass auch KK-Schießen wieder durchgeführt werden konnte.
Die Arbeiten wurden in Eigenleistung, ohne Unterstützung von außen, durchgeführt.

Verantwortlich für Aufbau und Leitung war damals Paul Walschott, der in dieser Funktion von
Arnold Strohband abgelöst wurde.

In den Jahren 1965/66, jetzt unter Leitung von Matthias Esser, wurden die Anlagen erweitert, so daß jetzt auch
Pistolenschießen wieder möglich war.
Anfangs wurde der Teil "Duell" der Sportpistolendisziplin noch nach Zeitansage auf stehende
Scheiben geschossen. Später kam eine Duellanlage zum Einsatz, die komplett in Eigenkonstruktion und
Eigenbau erstellt war. Den Antrieb besorgte ein Weichenmotor der Bundesbahn, die übertragung der
Bewegung auf die Scheiben lief über Fahrradtechnik (Ketten und Ritzel), das elektronische
Steuergerät war ebenfalls selbstgebaut.

In der Folgezeit wurde der Aufenthaltsraum erweitert und ein Vorrats- und Küchenbereich angebaut um den
steigenden Mitgliederzahlen und auch geselligen Veranstaltungen gerecht zu werden. Die regelmäßig
stattfindenden Sommerfeste fanden großen Zuspruch. Im Jahre 2009 haben wir das 50 jährige Bestehen der
Schießsportabteilung während der Nachkriegszeit gefeiert. Im gleichen Jahr haben sich grundlegende
strukturelle Veränderungen im Verein ergeben. Die Abteilungen Kegeln und Wandern mussten mangels
Masse eingestellt werden, sodass der Schießsport zur Zeit unsere alleinige Aufgabe darstellt.

Im Jahre 2009 bot sich die Möglichkeit an das Vereinsgelände, das bisher vom Bundeseisenbahnvermögen gepachtet
war, käuflich zu erwerben. Diese einmalige Gelegenheit haben wir aufgegriffen und das Schießstandgelände
gekauft. Nun als Eigentümer war es vertretbar und sinnvoll tiefgreifende Sanierungsmaßnahmen sowie
Modernisierungsinvestitionen durchzuführen. So haben wir unsere Küche in Jahres 2012 komplett saniert.

Im Jahre 2015 haben wir nach langen Verhandlungen den Parkplatz vor unserem Vereinsgelände erworben.

Aktuell in 2017 haben wir das Dach, das bisher aus Blechplatten bestand, mit isolierplatten neu decken lassen.

Aufgrund unserer Verbandszugehörigkeit schießen wir Disziplinen nach der Sportordnung
des Deutschen Schützenbundes (DSB) und seit 2014 auch des Bund Deutscher Sportschützen (BDS).

Unser Schießstand ist zugelassen für Luftdruckwaffen, Kurwaffen bis 1500 Joule, Kleinkaliber Langwaffen,
Großkaliber Langwaffen mit Kurzwaffenpatronen bis 1500 Joule sowie für Vorderlader Kurz & Langwaffen.